Durch unsere umfassende Anlagentechnik sind wir in der Lage, umfassende Prüfungen an metallischen Bauteilen anzuwenden. Von der Probenvorbereitung über die Auswahl der passenden Prüfmethode bis zur finalen Auswertung der Prüfergebnisse stehen Ihnen unser erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zur Seite.
Zug- und Druckprüfung bis 500 kN
Zug- und Druckprüfung von -70 °C bis 350 °C
Kerbschlagbiegeprüfung bis zu 300 J sowie von -60 °C bis Raumtemperatur
Härteprüfung und Härteverläufe nach Brinell, Rockwell und Vickers
Dauerschwingversuche
Mit Methoden der zerstörenden Werkstoffprüfung ermitteln wir für Sie mechanisch-technologische Kennwerte Ihrer Werkstücke und Schweißverbindungen und untersuchen neben der chemischen Zusammensetzung des Werkstoffs auch Gefüge in Makro- und Mikroschliff.
Eindringprüfung PT
Durchstrahlungsprüfung RT
Computertomographie CT
Schichtdickenmessung
Sichtprüfung VT
Magnetpulverprüfung MT
Mit Methoden der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung untersuchen wir Ihre Werkstücke auf verborgene Fehler und überprüfen Maße und Materialien hinsichtlich Ihrer bautechnischen Vorgaben. Das Prüfstück wird dabei nicht beschädigt oder zerstört.
Rasterelektronenmikroskopie (REM) mit integrierter Elementanalyse (EDX)
Emissionsspektroskopie (OES) für Werkstoffgruppen: Fe, Al, Cu, Mg, Ni, Ti
Röntgenfluoreszenz-Analyse (RFA) für metallische Werkstoffe
Materialografie (z. B. Gefügeuntersuchungen)
Metallografie
Oberflächenprüfung (Rauheit, Topografie)
Im Rahmen einer Werkstoffprüfung untersuchen für Sie Oberflächen und chemische Zusammensetzungen metallischer Werkstoffe. Ebenso analysieren wir Gefüge im Schweißgut oder Lot und bestimmen Gebrauchs- und Fertigungseigenschaften.
Speziell bei additiv gefertigten Bauteilen bestehen viele besondere Anforderungen an Prüfverfahren und Ergebnisinterpretation. Relevante Größen wie Korngröße, Mikrostruktur, Baurichtung, Bauraum-Orientierung und eingesetzte Laserparameter machen die Werkstoffprüfung metallischer additiv gefertigter Teile besonders komplex.
Am ifw Jena decken wir die komplette Prozesskette der Additiven Fertigung ab. Von der Pulverqualifizierung über die verfahrensgerechte Konstruktion und den Bauprozess bis zur Qualitätssicherung und Werkstoffprüfung der fertigen Teile führen wir alle Prozessschritte im Haus durch.
Mit unserer Expertise unterstützen wir Sie bei der Qualifizierung neuer Werkstoffe sowie bei der Qualitätssicherung und Prüfung Ihrer additiv gefertigten Bauteile.
Unser Werkstoffprüflabor ist im Laufe der langjährigen Forschungsarbeit des ifw Jena im Bereich der Additiven Fertigung auf die Prüfung von metallischen 3D-Druck-Bauteilen spezialisiert. So tragen wir unter anderem seit 2013 aktiv zur Durchführung der VDI-Ringversuche im Rahmen der VDI-Richtlinie 3405 bei und sind in zahlreichen Netzwerken und Gremien vertreten, die Themen der additiven Fertigungsverfahren bearbeiten. Dazu gehören unter anderem FA13/DVS, VDI FA 105 oder der DIN Normenausschuss Werkstofftechnologie "Additive Fertigung".